Weitere Entwicklung im Badeteil

Ende November hat die CSU Fraktion kommuniziert, dass sie auf dem Areal Jodquellenhof-Alpamare ausschliesslich eine touristische Nutzung durch einen Bebauungsplan festlegen möchte. Darauf wurde an alle Stadträte ein Brief geschickt:

Zusammenfassung Brief an alle Stadträte im Dezember 2014

Unser Ziel ist es, die künftige Entwicklung im Badeteil und auf unseren Grundstücken in konstruktiver Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung optimal zu lösen.

Ausgangslage: Die Struktur des ehemaligen Kurviertel hat sich gewandelt, die Anforderungen von Freizeit-Betrieben haben sich verändert

  • Die Umgebung des Alpamare-Areal besteht praktisch nur aus Wohngebäuden, mittlerweile werden 87% aller Gebäude zu Wohnzwecken genutzt, dadurch wurden leerstehende Sanatorien und Kurkliniken wieder mit Leben erfüllt
  • Eine moderne Freizeitanlage hat heute andere Anforderungen an Flächen und Umgebung, und kann im ehemaligen Kurviertel nicht funktionieren. Das Freizeitverhalten hat sich stark gewandelt, Freizeitaktivitäten verlagern sich immer mehr auch in die Nacht- und frühe Morgenstunden. Dies führt bereits heute zu Konflikten

Von der Stadt wird für ein Spa der Neustart „Arzbacher Strasse“ mit einem Neubau auf der grünen Wiese wird bevorzugt, weil man sich davon eine bessere Ausgangslage bezüglich Parkplätze, Öffnungszeiten länger als 22 Uhr und Synergien mit neuen Hotels verspricht.

Stillstand führt zu einer Abwärts-Spirale, die weite Bereiche der Stadt betreffen könnte

Eine touristische Nutzung auf den Grundstücken der Jodquellen AG ist nicht mehr sinnvoll. Eine baurechtliche Festschreibung einer touristischen Nutzung kann wirtschaftlich nicht umgesetzt werden, und würde deshalb zu einem Stillstand aller Entwicklungen auf den Arealen der Jodquellen AG führen. Dieser Stillstand wäre aber zum Nachteil der weiteren Entwicklung im ehemaligen Kurviertel, auch für die heutigen Gastgeber und für neue Investoren in anderen Gebieten. Damit besteht die Gefahr einer Abwärtsspirale, die vom Stillstand ein einem Ort zu einer sich verstärkenden Negativentwicklung im ganzen Gebiet führen würde.

Strukturwandel als Chance für Neuanfang

Auf Wunsch der Stadt und gemeinsam mit der Stadt wurde ein städtebaulicher Rahmenplan entwickelt, der die Entwicklung des Alpamare-Areal „ohne Bad“ aufzeigt. Der Jodquellen AG ist daran gelegen, mit Massnahmen wie „familienfreundliches Wohnen“ das Gebiet besser zu durchmischen und den Bedürfnissen der Familien in der Stadt Bad Tölz Rechnung zu tragen. Gleichzeitig ist es unser Ziel, entlang der Ludwigstrasse einen innovativen medizinischen „Gesundheitspark Jodquellenhof“ zu entwickeln.

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